Fachtag: Religiöse Minderheiten in Bedrängnis

Mo. 31.03.2014, 10.00 Uhr
Missionshaus, Missionsstr. 21, 4003 Basel
Am Beispiel von Nigeria und der Schweiz werden in Vorträgen und Workshops die vielfältigen Ursachen von religiösen Konflikten analysiert.
Unter welchen Voraussetzungen wird die Mehrheitsreligion politisch zur Diskriminierung von religiösen Minderheiten missbraucht? Und wie kann ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen gefördert werden?

Referierende:

Dr. Anne-Marie Holenstein war Leitende Sekretärin der Erklärung von Bern, Redaktorin bei Radio DRS, Direktorin von «Fastenopfer» und Leiterin des DEZA-Projekts «Entwicklung und Religion». Autorin von: Religionen - Potential oder Gefahr? Religion und Spiritualität in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit, 2010.

Yakubu Joseph stammt aus Nord-Nigeria, hat 20 Jahre Erfahrung in der Friedensarbeit und ist Mitglied einer Friedenskirche. In seiner Doktorarbeit an der Universität Tübingen untersucht er den Zusammenhang von interreligiösen Konflikten und Zusammenleben.

Dr. h.c. Rifa'at Lenzin ist Islamwissenschaftlerin, Co- Leiterin des Zürcher Lehrhauses und Präsidentin der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft IRAS COTIS.

Pfr. Jochen Kirsch ist seit 2004 Programmverantwortlicher für Nigeria bei mission 21.
Anmeldung bis 8. März » Flyer und Anmeldetalon
Kontakt: Christa Nadler