Publiziert von: Doris Brodbeck
Bereitgestellt: 26.03.2012
Durchführung: Montag, 23. April 2012, 18.30-20.30h, Theologisches Seminar, Universität Zürich
Ökumene vor neuen Herausforderungen
Thema:
Die ökumenische Bewegung zählt zu den Erfolgsgeschichten der Christenheit im 20. Jahrhundert. In jüngster Zeit überwiegen jedoch zunehmend die Klagen über den Zustand der Ökumene, da sich die Kirchen in wichtigen Fragen nicht anzunähern scheinen. Ermüdung und Ernüchterung machen sich breit. Zu der veränderten ökumenischen Situation heute haben auch die politischen Umbrüche von 1989 beigetragen: Seit der Öffnung der innereuropäischen Grenzen ist in Europa eine neue konfessionelle Vielfalt entstanden: Die orthodoxen Kirchen bringen ihre theologischen und ethischen Anliegen verstärkt ins ökumenische Gespräch ein. Zudem sind im globalen Süden neue Kirche entstanden und noch im Entstehen.
Diese Faktoren tragen dazu bei, dass sich die Frage nach der Einheit der Christen heute anders stellt als vor 100 Jahren. Globalisierung, die Begegnung mit anderen Religionen, Klimawandel und ethisch-moralische Fragen zählen zu den neuen ökumenischen Herausforderungen für die Kirchen.
ReferentInnen:
Dr. Dagmar Heller, Referentin für Glauben und Kirchenverfassung beim ÖRK
Prof. Dr. Guido Vergauwen, Präsident der Ökumene-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz
Dr. Evgeny Pilipenko, Dozent an der Gesamtkirchlichen Aspirantur in Moskau
Veranstalter:
Das Institut G2W ist eine durch kirchliche Beiträge und Privatspenden getragene ökumenische Institution mit Sitz in Zürich. Anliegen von G2W, den Austausch zwischen West- und Ostkirchen sowie zwischen den Menschen in den Teilen Europas zu fördern. Hierzu gibt das Institut die Monatszeitschrift "Religion & Gesellschaft in Ost und West" heraus, in der über aktuelle Themen und Ereignisse in den Kirchen und Gesellschaften Osteuropas berichtet wird. Zudem unterstützt das Institut zivilgesellschaftliche Projekte kirchlicher und nicht-kirchlicher Trägerschaft in Russland, z. B. diakonische Einrichtungen sowie Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten.
» Flyer
Ökumene vor neuen Herausforderungen
Thema:
Die ökumenische Bewegung zählt zu den Erfolgsgeschichten der Christenheit im 20. Jahrhundert. In jüngster Zeit überwiegen jedoch zunehmend die Klagen über den Zustand der Ökumene, da sich die Kirchen in wichtigen Fragen nicht anzunähern scheinen. Ermüdung und Ernüchterung machen sich breit. Zu der veränderten ökumenischen Situation heute haben auch die politischen Umbrüche von 1989 beigetragen: Seit der Öffnung der innereuropäischen Grenzen ist in Europa eine neue konfessionelle Vielfalt entstanden: Die orthodoxen Kirchen bringen ihre theologischen und ethischen Anliegen verstärkt ins ökumenische Gespräch ein. Zudem sind im globalen Süden neue Kirche entstanden und noch im Entstehen.
Diese Faktoren tragen dazu bei, dass sich die Frage nach der Einheit der Christen heute anders stellt als vor 100 Jahren. Globalisierung, die Begegnung mit anderen Religionen, Klimawandel und ethisch-moralische Fragen zählen zu den neuen ökumenischen Herausforderungen für die Kirchen.
ReferentInnen:
Dr. Dagmar Heller, Referentin für Glauben und Kirchenverfassung beim ÖRK
Prof. Dr. Guido Vergauwen, Präsident der Ökumene-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz
Dr. Evgeny Pilipenko, Dozent an der Gesamtkirchlichen Aspirantur in Moskau
Veranstalter:
Das Institut G2W ist eine durch kirchliche Beiträge und Privatspenden getragene ökumenische Institution mit Sitz in Zürich. Anliegen von G2W, den Austausch zwischen West- und Ostkirchen sowie zwischen den Menschen in den Teilen Europas zu fördern. Hierzu gibt das Institut die Monatszeitschrift "Religion & Gesellschaft in Ost und West" heraus, in der über aktuelle Themen und Ereignisse in den Kirchen und Gesellschaften Osteuropas berichtet wird. Zudem unterstützt das Institut zivilgesellschaftliche Projekte kirchlicher und nicht-kirchlicher Trägerschaft in Russland, z. B. diakonische Einrichtungen sowie Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten.
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Kontakt: G2W







