Publiziert von: Doris Brodbeck
Bereitgestellt: 28.08.2026
Mission 21 appelliert an den Bundesrat, die Armutsbekämpfung nicht zugunsten kurzfristiger Interessen zu opfern. Auch Alliance Sud kritisiert nun das Budget 2027, bei dem der Bundesrat die Entwicklungszusammenarbeit weiter kürzen will.
Mission 21 betont zusammen mit den mehr als 140 Unterzeichnenden: Es ist kurzsichtig, den Fokus von den strukturellen Ursachen von Armut, Unsicherheit und Krisen wegzuführen, anstatt diese nachhaltig zu bekämpfen. Denn die bilaterale und multilaterale Entwicklungszusammenarbeit ist langfristig ausgerichtet; sie kann die Ursachen von Armut und Not wirksam angehen und Perspektiven vor Ort schaffen.
Mission 21 und die weiteren Unterzeichnenden fordern daher vom Bundesrat, die humanitäre Hilfe zu stärken − aber nicht auf Kosten der bilateralen und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Der Bundesrat soll die geplante Umlagerung zurücknehmen. Der Bund soll zudem sein Engagement in der internationalen Zusammenarbeit auf die Bekämpfung der Ursachen von Armut und Hunger in der Welt richten sowie diese Zusammenarbeit als Teil seiner Sicherheitspolitik anerkennen und entsprechend finanzieren.
Für die Jahre 2029–2032 plant der Bundesrat eine Neuausrichtung der Internationalen Zusammenarbeit (IZA). Diese sieht vor, Mittel der Entwicklungszusammenarbeit zugunsten der Nothilfe zu kürzen. Zudem sollen für Unterstützungen vermehrt auch schweizerische Interessen berücksichtigt werden. Der Brief ist gerichtet an Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrat Ignazio Cassis als Vorsteher des Aussendepartements.
Mission 21 lebt die Forderung nach einer nachhaltig ausgerichteten Zusammenarbeit: Wir verbinden humanitäre Hilfe, internationale Zusammenarbeit und Friedensförderung ganzheitlich. So können Krisen sowohl kurzfristig gelindert als auch nachhaltig überwunden werden. Diese vernetzte Arbeitsweise fördert den effizienteren Einsatz von Ressourcen und stärkt die Resilienz lokaler Gemeinschaften langfristig. Damit leistet Mission 21 einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren und friedlicheren Welt.
Mission 21, Basel 12.8.2026
Siehe auch: » Stellungnahme von Alliance Sud vom 20.8.2026
Mission 21 und die weiteren Unterzeichnenden fordern daher vom Bundesrat, die humanitäre Hilfe zu stärken − aber nicht auf Kosten der bilateralen und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Der Bundesrat soll die geplante Umlagerung zurücknehmen. Der Bund soll zudem sein Engagement in der internationalen Zusammenarbeit auf die Bekämpfung der Ursachen von Armut und Hunger in der Welt richten sowie diese Zusammenarbeit als Teil seiner Sicherheitspolitik anerkennen und entsprechend finanzieren.
Für die Jahre 2029–2032 plant der Bundesrat eine Neuausrichtung der Internationalen Zusammenarbeit (IZA). Diese sieht vor, Mittel der Entwicklungszusammenarbeit zugunsten der Nothilfe zu kürzen. Zudem sollen für Unterstützungen vermehrt auch schweizerische Interessen berücksichtigt werden. Der Brief ist gerichtet an Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrat Ignazio Cassis als Vorsteher des Aussendepartements.
Mission 21 lebt die Forderung nach einer nachhaltig ausgerichteten Zusammenarbeit: Wir verbinden humanitäre Hilfe, internationale Zusammenarbeit und Friedensförderung ganzheitlich. So können Krisen sowohl kurzfristig gelindert als auch nachhaltig überwunden werden. Diese vernetzte Arbeitsweise fördert den effizienteren Einsatz von Ressourcen und stärkt die Resilienz lokaler Gemeinschaften langfristig. Damit leistet Mission 21 einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren und friedlicheren Welt.
Mission 21, Basel 12.8.2026
Siehe auch: » Stellungnahme von Alliance Sud vom 20.8.2026








