Publiziert von: Heidi von Känel
Bereitgestellt: 09.10.2012
Impulsveranstaltung zur ökumenischen Kampagne 2012 / 2013 von Brot für alle/Fastenopfer/Partner sein
Ohne Land kein Brot
Referentinnen:
Esther Leemann ist Ethnologin und Dozentin. Sie leitet ein Forschungsprojektes zu Landgrabbing an der Universität Luzern. Ihre Schwerpunktthemen sind: Soziale und kulturelle Auswirkungen von Landraub, Land und Identität, Land und Indigene.
Jules Rampini ist Bergbauer und Theologe im Napfgebiet. Er war im Einsatz in einer typischen Landflucht-Stadt in Peru. Er engagiert sich für ein weltweites Überleben familiärer Landwirtschaft in Berggebieten.
Kampagne 2013
Die ökumenische Kampagne 2013 von Brot für alle, Fastenopfer und Partner Sein thematisiert den Zusammenhang von Landbesitz, Landraub und Ernährungssouveränität.
Der Zugang zu Land und die Verteilung von Land ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Bekämpfung des Hungers, und um das Recht auf Nahrung geht.
Landkonflikte haben in den letzten Jahren eine neue Dimension erhalten. Es geht nicht nur um vorhandene lokale Konflikte, sondern zunehmend um eine Aneignung von bedeutenden Landflächen durch staatliche oder private Investoren, und zwar auch in Regionen, in denen Hunger herrscht. Oftmals entstehen riesige Monokulturen, beispielsweise für die Produktion von Agrotreibstoff und Tierfutter im Norden. Dadurch geht das Land für die Nahrungsmittelproduktion verloren und die lokale Bevölkerung geht leer aus. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft gerät durch Monokulturen der Agroindustrie unter Druck.
Die Kampagne zeigt auf, welch wichtiger Faktor die Bildung in der Verteidigung von Landrecht spielt. Gelingt es die Strukturen in den Dörfern und die Selbstbestimmung der Gemeinschaften zu stärken, dann können diese sich besser gegen Landnahmen wehren. Diese Bildungsinitiativen können wir hier bei uns unterstützen
Referentinnen:
Esther Leemann ist Ethnologin und Dozentin. Sie leitet ein Forschungsprojektes zu Landgrabbing an der Universität Luzern. Ihre Schwerpunktthemen sind: Soziale und kulturelle Auswirkungen von Landraub, Land und Identität, Land und Indigene.
Jules Rampini ist Bergbauer und Theologe im Napfgebiet. Er war im Einsatz in einer typischen Landflucht-Stadt in Peru. Er engagiert sich für ein weltweites Überleben familiärer Landwirtschaft in Berggebieten.
Kampagne 2013
Die ökumenische Kampagne 2013 von Brot für alle, Fastenopfer und Partner Sein thematisiert den Zusammenhang von Landbesitz, Landraub und Ernährungssouveränität.
Der Zugang zu Land und die Verteilung von Land ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Bekämpfung des Hungers, und um das Recht auf Nahrung geht.
Landkonflikte haben in den letzten Jahren eine neue Dimension erhalten. Es geht nicht nur um vorhandene lokale Konflikte, sondern zunehmend um eine Aneignung von bedeutenden Landflächen durch staatliche oder private Investoren, und zwar auch in Regionen, in denen Hunger herrscht. Oftmals entstehen riesige Monokulturen, beispielsweise für die Produktion von Agrotreibstoff und Tierfutter im Norden. Dadurch geht das Land für die Nahrungsmittelproduktion verloren und die lokale Bevölkerung geht leer aus. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft gerät durch Monokulturen der Agroindustrie unter Druck.
Die Kampagne zeigt auf, welch wichtiger Faktor die Bildung in der Verteidigung von Landrecht spielt. Gelingt es die Strukturen in den Dörfern und die Selbstbestimmung der Gemeinschaften zu stärken, dann können diese sich besser gegen Landnahmen wehren. Diese Bildungsinitiativen können wir hier bei uns unterstützen
Kontakt: Susanne Schneeberger







