Religion in Freiheit und Würde

Sa. 24.10.2009, 09.30 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus Lenzburg, Zeughausstrasse 9
Solidarität mit Menschen in Not
Weltweit werden 200 Millionen Christinnen und Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert. Das Thema der «verfolgten Christen» bewegt, berührt und verunsichert
viele Menschen in den Schweizer Kirchgemeinden. Kein Grund zur Resignation meinen einige Schweizer reformierte Landeskirchen und mission 21, evangelisches missionswerk
basel. Gemeinsam setzen sie sich mit dem Projekt «Religion in Freiheit und Würde» engagiert für die Anliegen verfolgter Menschen ein. Das Projekt kommt nicht nur Christinnen und Christen, sondern ganz im Sinne des Evangeliums auch Angehörigen anderer Religionen zugute.
«Religion in Freiheit undWürde» bietet den Kirchgemeinden die Möglichkeit, sich solidarisch, differenziert und engagiert mit dem Thema der Christenverfolgung auseinanderzusetzen.
Und dies nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten: mit Veranstaltungen, mit Finanzen sowie durch das Gebet. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für den Umgang mit Minderheiten in den eigenen Reihen geschärft.
Häufig stehen im Hintergrund «religiös» etikettierter Konflikte ethnische Spannungen oder Auseinandersetzungen um wirtschaftliche Macht und Zugang zu natürlichen
Ressourcen. Religion oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten religiösen Gemeinschaft werden dazu missbraucht, um Konflikte zu schüren und eigene Interessen zu verfolgen. Erst durch genaues Hinsehen und eine differenzierte Analyse werden nachhaltige Konfliktlösungen möglich. Grundlage der Überlegungen für das Projekt «Religion in Freiheit undWürde» sind die Menschenrechte. Zusätzlich knüpft das Projekt an die laufende Dekade 2001–2010 des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) zur Überwindung von Gewalt an.
Anmeldung bis 19. Oktober 2009
alice.liniger@ref-aargau.ch
Kontakt: Ursula Walti, Fachstelle OeME, Ref. Landeskirche Aargau