Eine Mission für Morgen

Es geht schon länger nicht mehr darum, den Menschen in der Ferne das Christentum zu bringen. Aus den einstigen Missionsstationen sind selbständige und selbstbewusste Kirchen hervorgegangen. Impulse der Erneuerung gehen von ihnen aus. Mission in umgekehrter Richtung – oder Begegnung und Austausch – ist heute Missionsprogramm.
Bahati Mshani_Tansania —  Bahati Mshani, Leiterin Waisenkinderprojekt Tansania<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>341</div><div class='bid' style='display:none;'>2674</div><div class='usr' style='display:none;'>147</div>

 

Als Minderheit sich öffnen oder abschotten Die evangelischen Kirchen – ob nun hervorgegangen aus der Missionsarbeit oder aus der weit zurückliegenden Reformation – bilden fast überall in der Welt eine Minderheit. Teils gegenüber der römisch-katholischen Kirche, teils gegenüber den apostolisch-orthodoxen Kirchen (den ehemaligen Kirchen Ostroms), teils gegenüber dem Islam, dem Hinduismus oder Buddhismus.

Evangelische Präsenz ist heute eine Präsenz in der Diaspora. Minderheiten sind meist zwei Verhaltensweisen eigen: sich abschotten und gegen alles Andersartige zu Wehr setzen – oder – sich öffnen und mit anderen kooperieren. Letzteres verlangt eine gefestigte Identität.
Selbstkenntnis schafft Identität Es braucht Mut, sich Mächtigeren gegenüber zu öffnen. Gerade darin liegt aber eine wesentliche Aufgabe heutiger kirchlicher Existenz und Missionsarbeit. Es geht darum, die eigene Identität zu stärken. Dafür braucht es Kenntnisse. Bildung ist deshalb ein zentrales Anliegen der Kirchen und der heutigen Missionsprojekte.
Missionssynode Die Partnerkirchen entscheiden mit über die Politik von Mission 21. Die Missionssynode ist das oberste Entscheidungsgremium von Mission 21. Ihre paritätisch bestimmten Delegierten aus vier Kontinenten beschliessen einmal jährlich über die Ausrichtung der internationalen Arbeit. Jeweils im Juni wird das Missionshaus in Basel oder ein gastgebender Ort in der Schweiz zum internationalen Treffpunkt der Delegierten und Gäste des internationalen Netzwerks von Mission 21. Die Missionssynode beschliesst Programmarbeit und strategische Ausrichtung, längerfristige Ziele und Finanzplanung von Mission 21. Zudem genehmigt sie Jahresbericht und Jahresrechnung und beschliesst das Rahmenbudget für das Folgejahr. Und die Missionssynode ist Ort der Begegnung und des Austausches. 2018 wird sie, auf Einladung der Reformierten Landeskirche Aargau, zu Gast sein in Aarau.

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Autor: webmaster mission21     Bereitgestellt: 25.04.2018    
aktualisiert mit kirchenweb.ch