HEKS hilft bei Waldbränden in Brasilien

Waldbrände in Brasilien —  HEKS <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>277</div><div class='bid' style='display:none;'>2902</div><div class='usr' style='display:none;'>121</div>

Waldbrände in Brasilien: HEKS

Im Regenwald von Brasilien und den angrenzenden Ländern wüten die schwersten Brände seit Jahren. Die Lebensgrundlagen unzähliger Kleinbauernfamilien und indigener Gemeinschaften wurden bereits ein Raub der unkontrolliert wütenden Flammen. Das HEKS ruft die Kirchgemeinden zur Nothilfe für besonders schwer getroffene indigene Gemeinschaften und Kleinbauernfamilien in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul auf.
Doris Brodbeck,
In Brasilien stehen seit Wochen riesige Gebiete des tropischen Regenwaldes und der angrenzenden Savannenlandschaft in Flammen. Die Lebensgrundlagen unzähliger Kleinbauernfamilien und indigener Gemeinschaften wurden bereits ein Raub der unkontrolliert wütenden Feuer – ihre Häuser, Tiere, Saatgut und Ernten sind verbrannt. HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, leistet deshalb Nothilfe für mehrere besonders schwer getroffene indigene Gemeinschaften und Kleinbauernfamilien in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul.

Die Brände beschränken sich nicht nur auf das Kerngebiet des tropischen Regenwaldes, sondern lodern auch an dessen Rändern, im Übergangsgebiet zu den Savannengebieten des Cerrado, dessen reiche Biodiversität durch die unkontrollierten Brände akut gefährdet ist. Die meisten Feuer wurden und werden mutwillig gelegt – nicht zuletzt zum Profit einer Agrarindustrie, die die durch illegale Brandrodungen entwaldeten Flächen für den Anbau von Monokulturen wie Soja- und Eukalyptusplantagen sowie als Weideland für die im grossindustriellen Massstab betriebene Viehzucht nutzen will.

Von den Waldbränden betroffen sind vor allem auch Indigene und Kleinbauernfamilien, die zu den schwächsten und ärmsten Bevölkerungsgruppen des Landes gehören. Deshalb leistet HEKS in Zusammenarbeit mit seiner lokalen Partnerorganisation «CESE» Nothilfe für mehrere, durch die Brände besonders in Mitleidenschaft gezogene indigene Gemeinschaften sowie Kleinbauern in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul. Vor Ort laufen intensive Abklärungen und Vorbereitungen für die Nothilfe. Die betroffenen Menschen werden unter anderem mit dringend benötigtem Saatgut, Setzlingen, Lebensmitteln und medizinischem Material zur Behandlung von Verbrennungen und Atembeschwerden versorgt.
HEKS ist bereits seit vielen Jahren in Brasilien tätig und unterstützt dort unter anderem indigene Gemeinden und Kleinbauernfamilien in ihrem Kampf um den Zugang zu Land und bei der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wald und Wasser sowie bei der Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen.

HEKS-Spendenkonto: 80-1115-1, Vermerk «Nothilfe Amazonas»
» https://www.heks.ch/nothilfe-amazonas
 
Bereitgestellt: 09.09.2019     Besuche: 110 Monat
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