Treffen mit HEKS, Brot für alle und Mission 21

Bernard Du Pasquier<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>362</div><div class='bid' style='display:none;'>2861</div><div class='usr' style='display:none;'>33</div>

Am 24. April trafen sich rund 30 Kirchenverantwortliche und Beauftragte für Oekumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit OeME mit Vertretungen der drei kirchlichen Werke zu einer Begegnung. Gastgeber war dieses Jahr Brot für alle in Bern.
Doris Brodbeck,
Zu Beginn stand eine Orientierung über den für 2021 geplanten Zusammenschluss von HEKS und Brot für alle durch die Geschäftsführer Peter Merz und Bernhard Du Pasquier. Wichtig ist zu merken: für die Budgets 2020 ändert sich noch nichts. Auch für die Zukunft erwarten die beiden Werke keinen Rückgang der kirchlichen Beiträge, sondern eher einen Ausbau. 1+1=3
» Medienmitteilung von HEKS und Brot für alle zu ihrem Zusammenschluss

Von Seiten von Mission 21 stand young@mission21 im Zentrum, präsentiert von Veronika Henschel und Kevin Ischi. Sie zeigten auf, dass der Wunsch der Kirchen, junge Leute zu erreichen, über ihre aktuellen Projekte geschehen kann. Zwar sind sie kein Sportsverein, aber sie lassen eine internationale, christliche Gemeinschaft erleben. Bei einer jointAction wird gemeinsam das Thema definiert für die letzte Septemberwoche. Dieses Jahr stellt sich die jointAction gegen Hassparolen im Netz. Und am » Youth Summit im Juni sind dieses Jahr auch Jungparteien eingeladen, um am 29. Juni über "Entwicklungszusammenarbeit – Nichts als heisse Luft?" zu diskutieren. Und drittens geht das Jugendbotschaftsprogramm mit gegenseitigen Besuchen in die zweite Runde. » Infos zu young@mission21

Vom HEKS stellte Brigitte Roth » www.engagiert.jetzt vor, eine Plattform zur Vorstellung von Begegnungsprojekten mit Geflüchteten. Sie wird zum Flüchtlingstag im Juni propagiert und bietet auch eine Möglichkeit für Kirchgemeinden, ihre Projekte zu zeigen und Freiwillige anzusprechen.

Katharina Boerling von » Kirche für KOVI zeigte die politische Entwicklung bis hin zu dieser Initiative und zum Gegenvorschlag auf. Letzterer wird im Juni nochmals vor den Nationalrat und den Ständerat kommen, weil die Juristische Kommission daran festhält. Andreas Frei von Brot für alle legte als Theologe dar, von welcher theologischen Basis aus sich Kirchen für die Anliegen der Initiative einsetzen. (PS: Es werden zur Zeit Lokalkomitees gegründet und am 1. Juni und 28. Juni sollen Aktionstage stattfinden.)

Mark Herkenrath von Alliance Sud sprach mit Besorgnis über den Abwärtstrend bei den Entwicklungsausgaben in der internationalen Zusammenarbeit des Bundes trotz steigendem Bruttosozialeinkommen. » Info Alliance Sud

Peter Merz griff die » Agenda 2030 auf mit den 17 Zielen einer nachhaltigen Entwicklung auf, die auch in der Programmarbeit verfolgt werden. Es wurde vorgeschlagen, sich auch nur einen Bereich herauszupicken und diesen zu verfolgen.
 
Bereitgestellt: 28.04.2019    
aktualisiert mit kirchenweb.ch