Kamerun: Separatisten entführen Schulkinder

karte kamerun<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>56</div><div class='bid' style='display:none;'>323</div><div class='usr' style='display:none;'>131</div>

Der englischsprachige Südwesten Kameruns bildet eine Minderheit. Seit einem Jahr ist ein Konflikt eskaliert. Separatisten gingen nun auch gegen eine Schule der Presbyterianischen Kirche Kameruns vor. Es wurden Kinder entführt und die Schliessung der Schule verlangt. Mission 21 ruft zu Spenden auf, um mit ihrer Partnerkirche, Nothilfe und Wiederaufbauhilfe im Konfliktgebiet zu leisten.
Doris Brodbeck,
Bereits am 31. Oktober waren elf Schulkinder von Separatisten entführt worden, die auch die Schliessung der Schule verlangten. Die Kinder sind gegen hohes Lösegeld freigekommen. Die Kirche möchte das Menschenrecht auf Bildung aufrecht halten und hat die Schule wieder geöffnet. Darauf wurden am 4. November 2018 von unbekannten Bewaffneten 78 Schulkinder, der Schulleiter und zwei Angestellte der Internatsschule entführt. Unterdessen sind die Kinder freigekommen, der Schulleiter und die beiden Angestellten werden weiterhin festgehalten. Die Forderung der Entführer: Die Schule der Kinder muss geschlossen bleiben!

Vor einem Jahr schon eskalierte der Konflikt und es wurden gegenseitig über 800 Menschen getötet, 400'000 Menschen wurden zu Binnenflüchtlingen und 40'000 Personen flohen ins Nachbarland Nigeria.

Mission 21 hat im Sommer 2018 auf das Elend der geflüchteten Zivilbevölkerung reagiert und hat gemeinsam mit der Presbyterianischen Kirche Kameruns und der Baptistischen Kirche Kameruns ein Projekt für Nothilfe und Wiederaufbau in Kamerun lanciert und will 450'000 Fr. darin investieren.

Die Kirche ist in der Bevölkerung breit verankert und akzeptiert. Zum Nothilfe-Projekt gehören auch Massnahmen, um Kindern und Jugendlichen auf der Flucht auf informelle Weise Bildung zu vermitteln.

» Projektinfos Mission 21

Spendenkonto: 40-726233-2
IBAN: CH58 0900 0000 4072 6233 2
Vermerk: "Nothilfe und Wiederaufbau in Kamerun"
 
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 06.11.2018     Besuche: 21 Monat
aktualisiert mit kirchenweb.ch