Ɯberschwemmungen in Bangladesch: HEKS leistet Nothilfe

Nothilfe des HEKS in Bangladesch 2017 —  Foto HEKS<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>299</div><div class='bid' style='display:none;'>2623</div><div class='usr' style='display:none;'>33</div>

HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, leistet für 250 000 Franken humanitäre Soforthilfe für das von schweren Überschwemmungen heimgesuchte Bangladesch.
Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet sind dort nach wochenlangen, sintflutartigen Monsun-Regenfällen rund 8 Mio. Menschen in ihren Lebensgrundlagen bedroht.

Weite Teile des bitterarmen Landes stehen unter Wasser. Viele Häuser sind zerstört oder schwer beschädigt, die Ernten auf den Feldern wurden vernichtet und öffentliche Infrastrukturen wie Verkehrswege schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Regierung hat deshalb den nationalen Notstand erklärt.

HEKS hilft: » Link
Kollektenansage: » Link

Hygiene-Kits und finanzielle Unterstützung
HEKS unterstützt bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit Minderheiten in Bangladesch und verfügt vor Ort über ein eigenes Koordinationsbüro. Kurz nachdem das gesamte Ausmass der Katastrophe sichtbar geworden war, konnte HEKS in Zusammenarbeit mit seinen lokalen Partnern so bereits erste Soforthilfe-Massnahmen in die Wege leiten. Der Fokus liegt in dieser ersten Phase auf der Verteilung von Hygiene-Paketen (Seife, Waschpulver, Mittel zur Dekontamination von verschmutztem Land, ein Medikament zur Bekämpfung von Cholera und anderen infektiösen Magen-Darm-Erkrankungen, Wasserentkeimungstabletten, Hygiene-Artikel) an insgesamt 1000 besonders schwer betroffene Familien (rund 4400 Personen).

In einer weiteren Phase erhalten 3700 Haushalte je 50 Franken als einmaligen Unterstützungsbeitrag, um sich auf den lokalen Märkten mit lebensnotwendigen Gütern des täglichen Bedarfs versorgen zu können. Insgesamt kann HEKS mit dieser einmaligen Auszahlung die akute Not von über 16 000 Menschen lindern.
 
Autor: Doris Brodbeck     Bereitgestellt: 08.09.2017    
aktualisiert mit kirchenweb.ch